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Richtig Starthilfe geben: Schritt für Schritt Anleitung

Ausgangslage: in diesem Beispiel ist die Batterie bei einem VW Golf 7 recht verbaut und mit einem Stoffabdeckung geschützt.

Autobatterie laden: Auto überbrücken – aber richtig!

Es passiert dann, wenn man es am Wenigsten brauchen kann. Beispielsweise frühmorgens auf dem Weg in die Arbeit. Meist dann, wenn es draußen saukalt ist, Sie sowieso schon viel zu spät dran sind, weil Sie mit dem Kratzen der Scheiben bereits eine Menge kostbare Minuten vergeudet haben, die Ihnen auf der Fahrt in den Dienst abgehen. Und dann noch das: Beim Drehen des Zündschlüssels tut sich nichts. Sie versuchen es ein zweites Mal. Aber auch beim Dritten Mal hören Sie nicht das vertraute Motorgeräusch.

Jetzt nur keine Panik! In den allermeisten Fällen ist nur die Batterie leer und kann mit Starterkabeln überbrückt werden.

Tipp: Rufen Sie sicherheitshalber lieber jetzt schon jetzt in der Firma an, und teilen Sie mit, dass Sie sich verspäten werden. Denn das richtige Überbrücken bzw. Starthilfe geben erfordert trotz aller Einfachheit Ihre volle Konzentration.

Starthilfe geben: Zwei Methoden!

Auto überbrücken mit einem Spenderfahrzeug: Schritt für Schritt

Wichtige Hinweise vorab:

  • Beachten Sie die Betriebsanleitung Ihres Fahrzeuges und richten Sie sich bei abweichender Vorgehensweise nach der Betriebsanleitung. Manche Fahrzeuge benötigen eine andere als die hier beschriebene Vorgehensweise.
  • Sollten Sie sich auf der Straße befinden, sichern Sie die Stelle ab, an der Sie Ihr Auto überbrücken. Stellen Sie dazu das Pannendreieck auf und ziehen Sie die Warnweste über.
  • Stellen Sie den Motor von beiden Fahrzeugen, vom Spender- sowie vom Empfängerfahrzeug, komplett ab. Achten Sie darauf, dass keine Standverbraucher mehr laufen.
Es liegen zwei Varianten zur Überbrückung eines Autos, einmal das Starthilfekabel und das Starthilfegerät
  • Um ein Auto zu überbrücken, suchen Sie ein Spenderauto, das dieselbe Voltzahl im Bordnetz (12V oder 24V) besitzt. Ist die Voltzahl des Spender-Fahrzeuges zu stark, kann es passieren, dass die Steuerelemente beim Empfänger-Fahrzeug einen Schaden abbekommen. Ist die Voltzahl hingegen zu schwach, reicht die Spannung nicht aus, um das Empfänger-Auto zu starten. Die Kabel werden in diesem Fall oft gefährlich heiß. Personenkraftwagen besitzen im Regelfall 12 V im Bordnetz.
  • Ziehen Sie die Handbremse bei beiden Fahrzeugen an. Bei Automatik-Fahrzeugen in die P-Stellung bringen.
  • Öffnen Sie die Motorhaube.

Begutachten Sie die Starterkabel und überprüfen Sie folgende Punkte:

  • Die Starterkabel müssen vollisoliert sein. Schlecht isolierte Starterkabel bergen das Risiko eines Stromschlages.
  • Die Zangen sollten bestenfalls verzahnt sein. Das sorgt für besseren Halt und verhindert das Abrutschen der Zange.
  • Die Mindestlänge der Starthilfekabel sollte mindestens drei Meter betragen. Je länger, desto einfacher die Handhabung beim Überbrücken. Entscheiden Sie sich im Besten Fall für das längere Kabel.
  • Für Diesel- und 2,5 l-Hubraum-Fahrzeuge gilt: Der Kabelquerschnitt sollte mindestens 25 mm2 betragen. Die Überbrückungskabel müssen also in diesem Fall im Durchmesser größer sein als die im Normalfall ausreichenden 16 mm2.
  • Kontrollieren Sie die Biegsamkeit, und damit gleichzeitig das Fehlen von Rissen in der Isolierung.

Sie sehen auf dem Bild die Starterbatterie:

Am Auto wurde Batterie Abdeckung entfernt somit kann das auto Überbrückt werden.
  • Nehmen Sie Ihre Starthilfekabel zur Hand.
  • Führen Sie die Befestigung der Kabel zur Überbrückung des Autos genau nach Anleitung durch. Andernfalls drohen massive Schäden an der Elektronik beider Fahrzeuge. Die rechtliche Lage macht den Verursacher des Schadens haftbar. Auch, wenn dieser dem anderen mit der Starthilfe nur einen Gefallen tun wollte. Es kann zu Problemen und vielleicht sogar zu Streitigkeiten mit der Versicherung führen.
  • Trennen Sie beide Kabel voneinander. Sie dürfen sich während des ganzen Vorgangs der Starthilfe nicht berühren.
  • Das rote Kabel ist das Plus-Kabel.

Sie sehen auf dem Bild den Plus und den Minuspol.

Sie erkennen den Pluspol wieder am roten Kabel, welches in vielen Fällen am Eingang in die Batterie mit einem roten Plus markiert ist.
  • Beginnen Sie mit dem roten Kabel und befestigen Sie es beim Spender-Fahrzeug am Pluspol.
  • Achten Sie darauf, dass die Kabel an keinen Teilen anliegen, die sich nach erfolgter Zündung zu bewegen beginnen und damit die Kabel beschädigen könnten (beispielsweise Ventilator).
  • Die Zange muss für einen sicheren Kontakt gut sitzen und darf nicht verrutschen.
  • Wiederholen Sie den Vorgang beim Empfänger-Fahrzeug.
  • Klemmen Sie auch hier das Plus-Kabel am Pluspol.
  • Befestigen Sie danach beim Spender-Fahrzeug das schwarze Masse-Kabel am Minuspol.
  • Schließen Sie NUR BEIM SPENDERAUTO das Massekabel am Minuspol der Batterie.
Starthilfekabel wird an der Batterie angeschlossen, Plus an Plus und Minus an Minus. In diesem Fall ist es das Starthelfer Auto.

Am Empfänger Auto die Kabel Richtig anschließen!

Starthilfekabel angeschlossen an dem Start-nehmendem Auto, somit Plus an Plus und Minus an die Masse von der Karosserie.
  • Befestigen Sie beim Empfänger-Fahrzeug das schwarze Kabel an einem Massepunkt.
  • Ein Massepunkt ist jedes unlackierte, metallische Teil im Motorraum des Fahrzeugs.
  • Starten Sie das Spenderauto.
  • Warten Sie mindestens eine Minute, bevor Sie das Empfängerauto starten. So laden Sie Spannung in die leere Batterie.
  • Starten Sie das Empfängerauto.
  • Versuchen Sie nicht öfter als 8 – 10 Mal, das Empfängerauto zu starten. Machen Sie nach jedem Startversuch einige Sekunden Pause. Wenn das Empfänger-Fahrzeug bis dahin noch nicht angesprungen ist, dann können Sie davon ausgehen, dass wahrscheinlich eine andere Ursache vorliegt.
  • Um Spannungsspitzen beim Empfänger-Fahrzeug und damit verbundene Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden, schalten Sie Heizung oder Lüftung und Licht beim Empfängerauto an.
  • Wenn das Empfängerfahrzeug läuft, lösen Sie die Starthilfekabel in gegensätzlicher Reihenfolge wieder ab. Dabei bleiben beide Fahrzeuge gestartet. Beginnen Sie also mit dem schwarzen Massekabel am Spenderauto.
  • Kabel nicht einfach fallen lassen! Das Risiko, dass sich die Kabel berühren ist zu groß. Gerade in dieser Phase dürfen sie sich nicht berühren.
  • Lösen Sie das Massekabel vom Empfängerfahrzeug.
  • Jetzt ist der Teil, der die meisten Gefahren birgt, geschafft. Legen sie das von beiden Fahrzeugen abgelöste Massekabel zur Seite.
  • Lösen Sie nun das rote Pluskabel vom Spenderauto.
  • Behalten Sie auch dieses Kabel in der Hand und lassen Sie es nicht einfach fallen.
  • Lösen sie das Pluskabel vom Empfängerauto.
  • Decken Sie den Plus- und den Minuspol von beiden Fahrzeugen wieder mit der dazugehörigen Kappe ab. Der Pluspunkt darf nicht mit der Haube in Kontakt kommen.
  • Schließen Sie die Motorhaube von beiden Fahrzeugen.
  • Fahren Sie mit dem Empfängerauto eine längere Strecke, um die Batterie beim Wiederaufladen zu unterstützen.

Was tun nach erfolgreicher Überbrückung?

Nur allein mit dem Starthilfe geben ist es noch nicht getan. Um die Batterie beim Ladevorgang zu unterstützen, sollten Sie sich die Zeit nehmen, eine längere Strecke außerhalb von Städten zu fahren. Als Faustregel gilt rund eine Stunde Fahrtzeit zur Wiederaufladung. (1) Gerade kurz nach dem Auto überbrücken kann es passieren, dass das Fahrzeug bei der nächsten roten Ampel wieder abstirbt. Deshalb gilt es, sich für die Fahr auf Landstraßen zu entscheiden. Auf diese Weise kann die Lichtmaschine wieder Strom im Akku speichern. Schalten Sie während der Fahrt alle Stromverbraucher ab.

Noch effektiver ist das Wiederaufladen der Starterbatterie in einer Werkstatt. Dort wird überdies der Zustand der Batterie genauestens überprüft. Gerade für ältere Batterien ab vier Jahren gilt: Je altersschwächer der Akku, desto anfälliger wird sie. In diesem Fall hilft auch die längere Aufladefahrt nichts, sondern nur noch der Neukauf.

Die wichtigsten Vor und Nachteile von Starthilfekabel:

Vorteile:

  • Das klassische Starterkabel schützt die Bordelektronik des Spender- sowie des Empfängerautos, indem es das Durchschlagen hoher Spannungen verhindert. Spannungsspitzen können bis zu 800 V betragen. Dadurch können elektronische Bauteile beschädigt werden.
  • Außerdem ist die leichte Handhabung, vor allem, was die Klemmen betrifft, sehr stabil.

Nachteile:

  • In vielen Fällen fehlt an den Kupfer-Klemmen eine gute Isolierung, die vor Stromschlägen schützt.
  • Wer sich für ein Starterkabel minderer Qualität entscheidet, kann oft schon nach kurzer Zeit Risse und Brüche in der Kunststoffisolierung entdecken.
  • Einer der am häufigsten beobachteten Nachteile ist die Länge der Starthilfekabel. Es ist daher anzuraten, ein Kabel zu kaufen, das länger als die empfohlenen drei Meter ist.

Richtig Starthilfe geben Video Tutorial:

Auto überbrücken mit einem mobilen Starthilfegerät

Ein mobiles Starthilfegerät passt in jedes Ablagefach.
  • Ziehen Sie die Handbremse oder bringen Sie Ihr Automatik-Fahrzeug in die P-Stellung.
  • Öffnen Sie die Motorhaube.
  • Nehmen Sie die Starthilfekabel Ihres Starthilfegerätes zur Hand.
  • Führen Sie die Befestigung der Kabel zur Überbrückung des Autos genau nach Anleitung durch. Vertauschte Anschlüsse können zu einem Kurzschluss führen.
  • Trennen Sie das rote und das schwarze Kabel voneinander. Sie dürfen sich während des ganzen Starthilfevorganges nicht berühren.
  • Das rote Kabel ist das Plus-Kabel.
  • Beginnen Sie mit dem roten Kabel und befestigen Sie es am Pluspol.
  • Die Zange muss für einen sicheren Kontakt gut sitzen und darf nicht verrutschen.
  • Befestigen Sie danach das schwarze Masse-Kabel am Minuspol.
Starthilfegerät von DBPower wird an die Leere Batterie eines Autos angeschlossen

Starthilfegerät: Befestigen Sie das Massekabel am Minuspol der Batterie.

Pluspol am Plus
Mobiles Starthilfegerät angeschlossen an einem Golf 7
  • Starten Sie das Spenderauto.
  • Warten Sie mindestens eine Minute, bevor Sie das Empfängerauto starten. So laden Sie Spannung in die leere Batterie.
  • Starten Sie das Empfängerauto.
  • Versuchen Sie es nicht öfter als 8 – 10 Mal. Machen Sie nach jedem Startversuch einige Sekunden Pause. Wenn das Empfänger-Fahrzeug bis dahin noch nicht angesprungen hat, dann können Sie davon ausgehen, dass wahrscheinlich eine andere Ursache vorliegt.
  • Um Spannungsspitzen beim Empfänger-Fahrzeug und damit verbundene Schäden an der Bordelektronik zu vermeiden, schalten Sie Heizung oder Lüftung und Licht an.
  • Wenn das Empfängerfahrzeug läuft, lösen Sie die Kabel in umgekehrter Reihenfolge wieder ab. Dabei bleiben beide Fahrzeuge gestartet. Beginnen Sie also mit dem schwarzen Massekabel am Spenderauto.
  • Nicht einfach fallen lassen. Das Risiko, dass sich die Kabel berühren ist zu groß. Gerade in dieser Phase dürfen sie sich nicht berühren.
  • Lösen Sie das Massekabel vom Empfängerfahrzeug.
  • Jetzt ist der Teil, der die meisten Gefahren birgt, geschafft. Legen sie das von beiden Fahrzeugen abgelöste Massekabel zur Seite.
  • Lösen Sie nun das rote Pluskabel vom Spenderauto.
  • Behalten Sie auch dieses Kabel in der Hand und lassen Sie es nicht einfach fallen.
  • Lösen sie das Pluskabel vom Empfängerauto.
  • Decken Sie den Plus- und den Minuspol von beiden Fahrzeugen wieder mit der dazugehörigen Kappe ab. Der Pluspunkt darf nicht mit der Haube in Kontakt kommen.
  • Schließen Sie die Motorhaube von beiden Fahrzeugen.
  • Fahren Sie mit dem Empfängerauto eine längere Strecke, um die Batterie beim Wiederaufladen zu unterstützen.
  • Achten Sie darauf, dass das Starthilfegerät einen guten Stand hat.
  • Starten Sie Ihr Fahrzeug.
  • 8 – 10 Versuche sind genug. Nach jedem Startversuch einige Sekunden Pause machen. Wenn Ihr Fahrzeug bis dahin noch immer nicht läuft, dann könnte ein anderes Problem als eine leere Batterie vorliegen.
  • Achtung! Die Klemmen der Starthilfegeräte können aufgrund ihrer hohen Spannung schnell erhitzen!
  • Läuft Ihr Fahrzeug wieder, entfernen Sie zunächst den Stecker vom Starthilfegerät und lösen Sie dann die Kabel von Ihrem Fahrzeug.

Die Vor und Nachteile von Starthilfegeräten!

Vorteile:

  • Der herausstechende Vorteil ist natürlich der Umstand, dass der Besitzer sein Fahrzeug mit einem Starthilfegerät auch ohne fremde Hilfe wieder zum Laufen bringt.
  • Qualitativ hochwertige Geräte sind mit modernster Sicherheitstechnik wie Verpolungsschutz, Überladeschutz, intelligentes Lademanagement, Tiefenentladeschutz und Unterspannungswarnung ausgestattet. So wird der Betrieb auch für Laien zum Kinderspiel.
  • Es gibt auch Starthilfegeräte, die eine integrierte Powerbank zum Aufladen von anderen elektronischen Geräten (beispielsweise Kameras, SmartPhones, Laptops, Tablets, usw.) genutzt werden können. Sie besitzen in den meisten Fällen hohe Batteriekapazität, eine hohe Benutzerfreundlichkeit mit einfacher Bedienung sowie hohe Spannungskapazitäten.

Nachteile:

  • In manchen Fällen sind die Kabel sehr kurz ausgefallen.
  • Die Batterieklemmen können bei tiefpreisigen Geräten relativ klein sein.

Richtig Starthilfe geben mit einer Powerbank: Das Video-Tutorial.

Wie funktioniert die Starthilfe von Auto zum Motorrad.

Ein Motorradbesitzer kann seinem Feuerstuhl unter gewissen Umständen mit einem Auto Starthilfe geben. Dazu sind folgende Punkte zu berücksichtigen:
  • Das Auto muss dieselbe Batterievoltzahl wie das Motorrad aufweisen. Andernfalls kann die Batterie des Motorrades beim Ladevorgang durch die Überhitzung gefährlich heiß werden. Im Regelfall besitzen beide Fahrzeuge 12 V im Bordnetz.
  • Die Starterkabel müssen gleich nach der Überbrückung wieder gelöst werden. Andernfalls droht im schlimmsten Fall ein Säureaustritt.

Richtig Starthilfe geben vom Auto zum Motorrad: Schritt für Schritt

  • Befestigen Sie das Pluskabel am Pluspol.
  • Befestigen Sie das Massekabel am Minuspol des Autos und an einem Massepunkt des Motorrades. In vielen Fällen kann dazu der Rahmen des Motorrades genutzt werden, aber nicht Gabel oder Schwinge. Besser ist eine unlackierte Stelle am Motorrad wie beispielsweise der Fuß- oder Gangschalthebel.
  • Verbinden Sie auch hier nicht Minus des Spenderautos mit dem Minuspol des Motorrades.

Wichtige Hinweise für die Benutzung von Starthilfegeräten:

Verbinden Sie niemals das rote und das schwarze Kabel Ihres Starthilfegerätes. Das kann zu Verletzungen und/oder zu Schäden am Fahrzeug führen!

Entfernen Sie das Starthilfegerät sobald Ihr Fahrzeug wieder läuft.

Bewahren Sie Ihr Starthilfegerät bei hohen Temperaturen im Sommer nicht im Fahrzeug auf!

Bei starker Abkühlung unter -20°C ist es möglich, dass Ihr Starthilfegerät nicht funktionstüchtig ist.

Außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahren!

Starthilfe geben: Welche Technik steckt dahinter?

Jedem Verbrennungsmotor, dessen Batterie ihren Dienst versagt, kann erfolgreich Starthilfe gegeben werden, solange die Batterie nicht völlig defekt und damit unbrauchbar ist.
Wenn die Starterbatterie nicht mehr die Stromspannung aufbauen kann, die den Verbrennungsmotor zum Laufen bringt, nutzt man zur Überbrückung eine externe Stromquelle (2). Wichtig dabei ist, dass die externe Stromquelle dieselbe Nennspannung wie das zu ladende Gerät aufweist. Es ist also möglich, nicht nur den Motor von Personenkraftwägen, sondern auch Boots- und Flugzeugmotoren oder Rasenmähern Starthilfe zu geben.

Meinem Auto mit dem Zigarettenanzünder Starthilfe geben!

Es gibt Hersteller, die solche Überbrückungskabel für die Starthilfe über den Zigarettenanzünder anbieten. Diese Methode funktioniert jedoch nicht immer und nicht bei jedem Fahrzeug. Sie ist deshalb weniger empfehlenswert.

Starthilfegeräte für Rasenmäher!

Ja, die gibt es. Hochqualitative Starthilfegeräte, welche für Einzelbatteriesysteme von bis zu sechs Litern entwickelt worden sind und einen Verbrauchsanschluss von 12 V / 10 A Gleichstrom besitzen, können für das Starten von Rasenmähern genutzt werden.

Starthilfegeräte für Boote!

Ja, auch die gibt es. Profi-Starthilfegeräte, Energiestationen und Power Packs in den Ausführungen 12 V / 1500 A und 24 V / 900 A können für Boote verwendet werden. Wenn Sie sich für solch ein Gerät interessieren, entscheiden Sie sich für hochwertige Qualität. Nur so kann garantiert werden, dass Sie lange Zeit Freude im Umgang mit Ihrem Starthilfegerät haben.

Welche anderen Ursachen können noch dazu führen, dass mein Auto nicht anspringt?

  • Ausgefallene Benzinpumpe
  • Defekte Wegfahrsperre
  • Defekte Zündkerzen
  • Defekter Anlasser
  • Defekter Zündverteiler
  • Fehlender Benzin
  • Feuchte Elektrik
  • Feuchte Zündkerzen
  • Feuchter Zündverteiler
  • Gebrochener Verteilerfinger
  • Gefluteter Vergaser bei alten Fahrzeugen
  • Gelockerte Steckverbindung in der Elektronik
  • Kabelbruch
  • Marderbiss an den Zündkabeln
  • Verstellter Zündzeitpunkt bei alten Fahrzeugen
  • Verstopfte Benzinleitung

Wenn eine Batterie nach vier Jahren bereits als altersschwach gilt: Wie lange hält dann eine Autobatterie überhaupt?

Gute, hochqualitative Autobatterien können bis zu zehn Jahre funktionieren. In vielen Fällen quittieren sie aber bereits nach fünf bis sieben Jahren ihren Dienst. Hier liegt der Unterschied vor allem in der Qualität. Minderwertige Qualität kann dazu führen, dass eine Batterie bereits nach zwei Jahren den Geist aufgibt.

FAQ.

Warum ist das Anklemmen der Starthilfekabel in der richtigen Reihenfolge wichtig?

Durch Einhalten der richtigen Reihenfolge können Funkentladungen verhindert werden.

Warum gehört das Starthilfekabel nicht Minus an Minus, sondern Minus an Masse angeschlossen?

Weil es die sichere Variante ist, um das Auto fremdzustarten. Der Weg des Stromflusses wird durch die Minus an Masse – Variante kürzer. Der Gesamtwiderstand wird geringer. Das unterstützt den Vorgang der Überbrückung.

Welche Ursachen können dafür verantwortlich sein, dass die Batterie leer ist?

  • Eine altersschwache Batterie ist besonders bei Minustemperaturen anfällig.
  • Standlicht abzudrehen vergessen.
  • Ein anderer Verbraucher ist längere Zeit gelaufen.
  • Erhöhter Stromverbrauch
  • Defekte Lichtmaschine
  • Zubehör wie z.B Subwoofer

Speist eine Batterie, die älter als vier Jahre ist, keine Spannung mehr ins Fahrzeug, ist es Zeit, über einen Neukauf nachzudenken. Mit einem externen Gerät kann aber auch solch eine Batterie noch einmal in einen guten Ladezustand gebracht werden. Dafür geeignet ist beispielsweise das CTEK MXS 5.0, welches mit dem intelligenten iUoU-Verfahren mit Hauptentladung, Absorptionsphase und Erhaltungsladung unter geregelter Spannung ausgestattet ist.

Kann ich den Motor mit einem Starthilfespray zum Laufen bringen?

Wenn der Anlasser, die Batterie und die Zündung funktionieren, ist es möglich, den Motor Ihres Autos oder Motorrades mit einem Starthilfespray zum Laufen zu bringen. Diese Variante ist jedoch sehr unzuverlässig und kann nur in seltenen Fällen Abhilfe schaffen.

Ist es gefährlich, das Fahrzeug bei Regen zu überbrücken?

Grundsätzlich nicht. Achten Sie jedoch darauf, dass die Stellen, die Sie mit den Kabeln verbinden, trocken sind. Lassen Sie die Kabel niemals, und schon gar nicht bei nasser Straße, auf den Boden fallen!

Andere Möglichkeiten ohne Starthilfekabel oder Starthilfegerät?

Eine veraltete Methode, die nur noch selten zur Anwendung kommt, ist die Starthilfe durch Anschieben. Eine weitere Methode ist die Starthilfe durch Anschleppen.

Sollte ich mich für ein Starterkabel mit Schutzschaltung entscheiden?

Die Schutzschaltung ist ein integriertes Gerät, das durch Spannungsspitzen entstehende Schäden an der Bordelektronik verhindern kann. Deshalb sind Starthilfekabel mit solch einer Vorrichtung besonders für Laien empfehlenswert.

Wie überprüfe ich, ob das Starterkabel funktionstüchtig ist?

Starterkabel können mit einem Ohmmeter überprüft werden. Dabei misst man den Widerstand eines intakten Kabels gleichen Querschnitts und gleicher Länge und vergleicht die Werte mit dem beschädigten Starterkabel.

Wie merke ich, ob die Batterie leer ist und mein Auto deswegen nicht anspringt?

  • Erstes Indiz: Der Starter schlägt an, aber das Auto kommt nicht zum Laufen.
  • Zweites Indiz: Das Standlicht funktioniert nicht.
  • Drittes Indiz: Die Batterie ist älter als vier Jahre.
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