Wenn die Autobatterie erst einmal leer ist, gibt es für jeden Autofahrer ein kleineres oder ein größeres Problem. Ist in der Nähe keine Steckdose vorhanden, benötigen Sie ein Starthilfegerät, um wieder weiterfahren zu können. Wir möchten Ihnen die verschiedenen Versionen von Starthilfegeräten näher erläutern. Egal ob das Starthilfebooster oder das Power Packs. Beide Varianten ähneln sich auf dem ersten Blick, zeigen jedoch einige Unterschiede, welche wir Ihnen näher bringen werden. Mit unserem Ratgeber haben Sie die Möglichkeit, Ihren geliebten PKW wieder starten zu können, ohne auf ein Starthilfekabel und ein fremdes Auto angewiesen zu sein. Zunächst erfahren Sie detailliert, was ein mobiles Starthilfegerät überhaupt ist.

Was ist überhaupt ein mobiles Starthilfegerät?

Mobiles Starthilfegerät angeschlossen an einem Golf 7

In erster Linie gibt es für die mobile Variante des KFZ Starthilfegeräts verschiedene Bezeichnungen, die Sie kennen sollten. So können Sie unterschiedliche Herstellerangaben besser interpretieren und eine bessere Kaufentscheidung treffen. So haben eine Powerstation, der Jump Starter, der Starthilfebooster, und das Power Pack alle eine Gemeinsamkeit. All diese Bezeichnungen stehen für ein mobiles Starthilfegerät und helfen Ihrem Auto wieder fahren zu können.

Ein mobiles Starthilfegerät ist klein und hat immense Power. Zwar ist es handlich und sehr leicht im Autoinnenraum zu verstauen, zeigt aber dennoch gute Wirkung. So lassen sich  nicht nur einfache Autos oder Motorräder wieder starten. Selbst LKWs und Boote können mit Hilfe von einem Starthilfebooster wieder neugestartet werden.

Sie müssen sich dabei auch keinerlei Gedanken machen, dass Sie auf andere Verkehrsteilnehmer angewiesen sind. Da sie schlichtweg kein anderes Auto mehr zum fremdstarten brauchen. Sie können sich selbst mit dem mobilen Power Pack Starthilfe geben und wieder wie gewohnt weiterfahren.

Zusätzlich bietet dieser Starthilfebooster auch noch einige Funktionen, die wichtig sein könnten. So gibt es verschiedene Modelle, welche zum Beispiel eine integrierte Taschenlampe, einen eigenen Kompressor oder gar eine USB-Schnittstelle mit sich bringen.
So können Sie andere Elektronikgeräte, wie zum Beispiel Ihr Smartphone mit dem Starthilfegerät aufladen. Es ist damit universell einsetzbar und nicht nur für den einmaligen, seltenen Gebrauch gedacht.

Demnach ist es auch für abenteuerlustige Menschen gedacht, die sich gerne in der Natur aufhalten. Aber auch Camper-Freunde können davon profitieren.

Sicherlich kennen Sie es, dass beim Campingurlaub ab und an der Strom Mangelware sein kann. Dann hilft das mobile Startgerät weiter und lädt Ihre mobilen Geräte ohne Probleme wieder auf. Und dabei ist es egal, ob es ein GPS-Gerät, ein Tablet oder ein Handy ist.

Für solche Anwendungsbereiche eignet sich auch eine mobile Powerbank, die gleichzeitig als mobile Ladestation umfunktioniert werden kann.

Wichtigsten Eigenschaften eines mobilen Starthilfegerätes:

  • Spitzenstrom 300 A 500A 600A 900A
  • Kapazität ab 10000 mAh
  • 12 V oder 24 V
  • Benz / Dieselmotor
  • Schutzmechanismen wie: Überspannungsschutz
  • Feature wie: Licht
  • Auch für Smartphone und Tablett geeignet
  • Motorrad / Autos / Wohnwagen

Was muss ein gutes Starthilfegerät alles mitbringen?

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Starthilfegerät, dann ist diese Frage entscheidend. Schließlich möchten Sie ein qualitativ hochwertiges Produkt kaufen. Und genau hier beginnt es schon. Ein gutes, mobiles Starthilfegerät muss hochwertig sein. Sparen Sie bitte nicht am falschen Ende, sondern greifen Sie direkt zu einer hochwertigen, mobilen Starthilfe. Des Weiteren muss sie leistungsstark und für ein Einzelbatteriesystem mit bis zu sechs Litern entwickelt worden sein. Dies bietet den Vorteil, dass Sie nicht nur Ihren eigenen PKW, sondern auch andere Fahrzeuge, wie ein Motorrad, ein Boot oder den Campingwagen wieder zum Laufen bekommen werden. Eben ein Power Pack für Höchstleistung. Viele renommierte Hersteller erfüllen diese Ansprüche. Soviel sei schon vorab gesagt. Wir werden Ihnen auch noch einige Produkte im Detail vorstellen, damit Sie sich ein besseres Bild machen können.

Auch die Verarbeitung ist wichtig. So sollte neben der Qualität auch die Verarbeitung gut sein. Hier sollten Sie definitiv nicht sparen und auf ein Gerät von einem Premiumhersteller zurückgreifen. Diese bieten zudem einen Verbrauchsanschluss mit Gleichstrom von 12 Volt. Die Aufladung eines mobilen Starthilfegeräts sollte einfach gestrickt sein und darf gerne über den Zigarettenanzünder Ihres PKWs erfolgen. Auch an der heimischen Steckdose ist eine Aufladung möglich. Wir gehen jedoch davon aus, dass Sie universell und flexibel sein möchten und raten Ihnen daher dazu, ein flexibel aufladbares Starthilfegerät zu kaufen.

Achtung! Dieselmotoren lassen sich schwieriger starten als Benzinmotoren.

Achten Sie bitte noch vor dem Kauf darauf, ob das passende Power Pack genügend Leistung mit sich bringt und Sie keine Probleme haben werden, Ihren Dieselmotor im Notfall starten zu können. Professionelle Geräte lassen sich im Übrigen auf diverse Batteriegrößen und Akkutypen anpassen.

In vielen verschiedenen Produktbeschreibungen finden Sie die Angabe mAh wieder. Diese Angabe sagt aus, wie hoch die Ladungsmenge ist, welche innerhalb einer Stunde durch einen Leiter fließt.

Neben diesen wichtigen Faktoren sind aber auch verschiedene Schutzmechanismen von Relevanz. So sollte jedes gute Starthilfegerät einen Überspannungsschutz aufweisen. Dieser Schutz sorgt dafür, dass Kurzschlüsse vermieden werden.

Wir möchten Ihnen nun einige Power Packs und mobile Starthilfegeräte vorstellen. Diese Modelle sind unserer Meinung nach empfehlenswert und daher auch für Sie geeignet.
Beginnen wir zunächst mit den mobilen Starthilfegeräten.

Power Pack: Die Booster für die Starthilfe

Wer auf der Suche nach einem Ladegerät für Auto, Motorrad oder Caravan ist, der hat zunächst die Qual der Wahl. Soll es lieber ein ultrakompaktes, spezialisiertes Mini-Ladegerät sein oder ist der Profi unter den Geräten, das Power Pack, doch die bessere Alternative?

Der Unterschied zu den kleinen mobile Starthilfegeräten:

Kleine Starthilfegeräte eignen sich vor allem als mobile Unterstützung für den Fall, dass eine Autobatterie oder der Akku vom Motorrad unvorhergesehen seinen Dienst verweigert. Die kostengünstigen Einsteigergeräte verzichten auf viele Komfortfunktionen und können eigentlich nur eines: Aufladen leerer Batterien. Power Pack hingegen eignen sich vorrangig für den stationären Einsatz in Garagen oder Werkstätten. Dafür sind die teuren Geräte mit praktischen Zusatzfunktionen versehen.

Neben integrierten Automatik-Ladegeräten, wodurch das Power Pack konstant an einer 230 V Stromquelle angeschlossen bleiben kann und daher immer einsatzbereit ist, verfügen die meisten Geräte noch über hohe Ladekapazitäten. Dadurch können auch größere Dieselmotoren oder Benzinmotoren bis zu 8000 ccm gestartet werden.

Preise:

Mini-Starthilfegeräte gibt es in guter Qualität stellenweise schon für unter 50 Euro. Unbedingt zu beachten ist hier neben einem CE-Zeichen und geprüfter Sicherheit vor allem die Eignung für den eingesetzten Akku im Fahrzeug. Power Packs sind selten unter 120 Euro erhältlich. Dafür liefern die großen Geräte aber auch viel Leistung, überzeugen durch viele Funktionen und können so gut wie alle gängigen Batterien in den Fahrzeugen aufladen.

Wichtigsten Eigenschaften bzw. Vor und Nachteile:

Vorteile der Mini-Starthilfen:

  • Mobil
  • Leicht
  • Kostengünstig
  • Einfach zu transportieren, daher im Notfall immer zur Hand

Vorteile der Power Packs:

  • Großer Leistungsumfang
  • Intelligente Zusatzfunktionen
  • Hohe Kapazität von häufig mehr als 1000 A
  • Auch zum Starten von großen Motoren geeignet

Nachteile der Mini-Starthilfen:

  • Geringe Leistungsbandbreite
  • Meist nur auf einen Batterietyp spezialisiert
  • Kaum Komfortfunktionen
  • Geringe Batteriekapazität

Nachteile der Power Packs:

  • Hohes Gewicht
  • Teuer in der Anschaffung
  • Unpraktische Größe
  • Zum mitnehmen eher ungeeignet
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Wichtige Tipps und FAQ zu Starthilfegeräten!

Laden!

Laden Sie Ihre Starthilfe mindestens einmal alle drei Monate um die Lebensdauer zu erhalten. Wir empfehlen Ihnen, die Starthilfe alle zwei Monate aufzuladen.

Temperatur!

Bewahren Sie das Gerät unter einer Temperatur von 60°C auf und vermeiden Sie direkte Sonneneinstrahlung.

Sicherheit!

Entfernen Sie die Starthilfe innerhalb von 30 Sekunden nachdem Sie Ihr Auto gestartet haben, sonst kann auch dieser Punkt zu einer Überspannung, trotz Überspannungsschutz führen.

Lebensdauer!

Laden Sie Ihre Starthilfe mindestens einmal alle drei Monate um die Lebensdauer zu erhalten. Wir empfehlen Ihnen, die Starthilfe alle zwei Monate aufzuladen.

Was bedeuten die Abkürzungen mAh und A?

Die Kapazität eines Akkus wird immer in Milli-Ampere-Stunden (mAh) angegeben. Steht auf einem Powe Pack beispielsweise 1.000 mAh auf dem Typenschild, so liefert dieses Gerät eine Stunde lang 1.000 mA. Diese Leistung kann auch aufgeteilt werden, so dass das Gerät über 5 Stunden 200 mA Strom liefert. Nach Ablauf dieser Zeit ist das Starthilfegerät entladen.

Mit A wird die Stromstärke abgekürzt. Der Buchstabe steht dabei für die Einheit Ampere. Ampere bedeutet die Strommenge, die fließt. Sie lässt sich berechnen, in dem man die Leistung eines Gerätes in Watt durch die Spannung in Volt dividiert. Auf den Power Packs ist immer eine Ampere-Zahl angegeben. Sie sagt hier aus, wieviel Strom das Gerät maximal durchlassen kann. Möchte sich eine Batterie also 2 Ampere holen und das Starthilfegerät liefert nur 1,6 Ampere, wird die Folge ein Kurzschluss oder ein zerstörtes Ladegerät sein. Daher sollte niemals ein Starthilfegerät verwendet werden, was weniger Strom durchlässt, als die Batterie benötigt!

Wie lagere ich ein Power Pack richtig?

Ein Power Pack ist für einen robusten Einsatz konzipiert. Es gibt jedoch einen Einfluss, den die Kraftpakete überhaupt nicht mögen – zu niedrige Temperaturen. Insbesondere Lithium-Polymer-Akkus leiden unter Minusgraden. So kann es vorkommen, dass die Kapazität des Starthilfegerätes trotz erfolgter Aufladung bereits nach kurzer Zeit auf wenige Prozent sinkt – was bei einer Panne im Notfall schwerwiegend ist. Power Packs sollten daher immer in einer beheizten Garage oder in der Wohnung gelagert werden. Möchten Sie das Gerät mit sich im Fahrzeug führen, stellen Sie eine warme, isolierende Verpackung sicher.

Wie verlängere ich die Lebensdauer meiner Batterie?

Immer mehr Stromverbraucher in modernen Autos ziehen immer mehr Leistung aus den Batterien – was sich in verkürzten Lebenszyklen der nicht gerade günstigen Energiespender auswirkt. Dabei lässt sich die Lebensdauer einer modernen, wartungsfreien Autobatterie problemlos verlängern – und das von fünf auf fünfzehn Jahre.
Der Trick ist hier ganz einfach: Wenn die Batteriespannung regelmäßig alle zwei bis drei Wochen überprüft wird, können Leistungsabfälle frühzeitig erkannt werden. Mit einem Ladegerät kann dann die Batterie rechtzeitig aufgeladen werden. Das Aufladen sollte ebenfalls regelmäßig alle drei Monate stattfinden.
Wir hoffen dass wir ihnen weiterhelfen konnten!

LKW Starthilfegeräte mit noch mehr Power und Kapazität!

Ein Starthilfegerät für LKW unterscheidet sich von den Geräten für PKW oder Motorrad vor allem in der Ausgangsspannung und dem Startstrom. Power Packs für Lastkraftwagen verfügen über eine Leistung von 24 V und sind damit doppelt so leistungsfähig wie die Pendants für Autos. Der benötigte Spitzenstrom, der zum Starten der großen LKW Motoren benötigt wird, orientiert sich dabei am Hubraum des Fahrzeugs. Geräte, die einen Spitzenstrom bis zu 3200 A bereitstellen können, starten selbst größte Dieselmotoren mit 14 Litern Hubraum, während die kleineren Geräte mit einem Spitzenstrom bis 2000 A Motoren bis zu 5,5 Liter Hubraum starten.

Die Ladezeit bei den Geräten hält sich im Rahmen. Zwischen sechs und 12 Stunden benötigen gängige LKW Starthilfegeräte, um ihre leeren Batterien vollständig zu laden.

Gerade bei LKW ist es wichtig, dass die Starthilfegeräte auch auf langen Strecken Energie liefern können, ohne zwischendurch am Stromnetz aufgeladen werden zu müssen. Die meisten Geräte sind daher mit Blei-Akkus ausgerüstet, die bis zu 10 LKW Starts durchführen können, bevor es zum Nachladen ans Netz geht.

Wichtig bei LKW Starthilfegeräten ist neben der Leistung vor allem auch die Robustheit. Gute Geräte sind daher in unempfindlichen, Bruch- und schlagfesten Polymergehäusen untergebracht, die auch härteste Einsätze in klimatisch ungünstigen Umgebungen problemlos überstehen.

LKW Starthilfegeräte sind in der Regel mit Verpolungs- und Überspannungsschutz ausgerüstet, was nicht nur die empfindliche Bordelektronik, sondern auch den Anwender schützt.

LKW Starthilfegeräte die Eigenschaften im Überblick!

  • Hohe Spitzenströme für große Motoren
  • Ausgangsspannung von 24 V
  • Bis zu 10 LKW Starts mit einer Ladung möglich
  • Unempfindlich gegen Stöße, Schläge und Bruch
  • Verpolungs- und Überspannungsschutz meist Standard
NOCO Genius Boost Pro GB 150 | 4000A | LKW, Booten oder Nutzfahrzeugen
Preis: 237,95€
Sie sparen: 42.00€ (15%)
Zuletzt aktualisiert am 11.12.2018
  • Leistung 4000 A
  • Diesel bis zur 10 Liter Hubraum und mehr
  • Bis zu 80 Fremdstarts pro Ladung
  • Verpolungsschutz

Fazit!

Wenn der Strom des Fahrzeugs erst einmal aufgebraucht ist und die Batterie wieder geladen werden muss, stehen Sie nunmehr vor keinem Problem mehr. Mit einem mobilen Starthilfegerät oder einem Power Pack können Sie Ihr Auto, LKW, Wohnwagen oder auch Ihr Motorrad wieder neu laden. Sie brauchen sich auch in der kalten Jahreszeit keine Sorgen mehr machen, dass Ihr Auto nicht mehr startet. Wir haben Ihnen mit verschiedenen Produkten eine kleine Kaufentscheidungshilfe gegeben und können Ihnen sagen, dass Sie hier bedenkenlos zugreifen können. Jeder Besitzer eines Fahrzeugs sollte ein Starthilfebooster besitzen.

Wir haben noch einige Tipps für Sie aufbereitet, die Ihnen beim Umgang mit einem Starthilfegerät helfen werden. Da ist zunächst die richtige Aufbewahrung. Wir empfehlen Ihnen, das KFZ Starthilfegerät immer im Kofferraum zu transportieren. Viele Hersteller bieten sogenannte Schutztaschen an, wo Sie das Gerät einfach nur bei Bedarf entnehmen müssen und bequem wieder im Kofferraum nach Anwendung verstauen können.


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