Motorradfahrer kennen diese Situation: Das Zweirad stand mehrere Monate in der Garage, dann locken die ersten Sonnenstrahlen zu einer Ausfahrt. Man dreht den Zündschlüssel, drückt den Starterknopf – und es passiert nichts. Das Bike bleibt ruhig und der Motor rührt sich kein Stück. Ein klassischer Fall von entladener Starterbatterie.
Das genannte Beispiel ist keineswegs die Ausnahme, denn immer mehr Motorräder werden immer seltener bewegt. In den Zeiten des Stillstands läuft der Motor nicht, die Batterie wird also nicht geladen.
In diesen Momenten wünscht man sich ein Gerät, was zwar in Massen auf dem Markt verfügbar, aber noch längst nicht Teil jeder Garage ist: Das Motorrad-Ladegerät.

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Zuletzt aktualisiert am 25.06.2018

Die Motorradbatterie Ladegeräte – eine Übersicht

Ein Blick in das Internet verrät es: Der Markt für Ladegeräte, und speziell für Motorräder, ist extrem groß. Vorsicht ist hier geboten, denn vor allem günstige und einfache Motorrad-Ladegeräte können der Batterie mehr schaden als nützen. Geräte aus Fernost, die teilweise für unter 30 Euro angeboten werden, laden häufig mit einem zu hohen Strom oder schalten sich nicht rechtzeitig ab.

Das hat zur Folge, dass die nicht gerade günstigen Batterien zerstört werden oder, im Extremfall, sogar Feuer fangen können! Daher ist bereits vor dem Kauf darauf zu achten, dass das Ladegerät folgende Grundvoraussetzungen erfüllt:

Wichtigste Eigenschaften:

  • Laden aller gängigen Batterien (Blei-Säure / Gel / MF / Mikrovlies)
  • Entsulfatierungsfunktion, dieses entfernt Kristalle an den Elektroden der Batterie (Achtung: nur bei ausgebauten Batterien verwenden!)
  • Einfache Bedienbarkeit
  • Verpolungsschutz
  • Überspannungsschutz
  • Überladungsschutz
  • Intelligente Ladefunktion mit automatischem Abschalten
  • Batterie-Testfunktion zum Erkennen defekter Batterien
  • Aufladefunktion für tiefentladene Batterien

Motorradbatterie Ladegerät – FAQ

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Geht es auch ohne Ladegerät?

Wer sein Motorrad als Alltagsbegleiter nutzt und 365 Tage im Jahr auf längeren Strecken bewegt, der wird wahrscheinlich nie ein Ladegerät benötigen. Bei diesem Nutzungsverhalten übernimmt der Motor das Wiederaufladen der Batterie, ähnlich wie beim Auto. Allerdings – wer nutzt sein Zweirad schon das gesamte Jahr über? In vielen Fällen werden die Maschinen nur einige Wochen im Jahr unregelmäßig aus der Garage geholt.
In der restlichen Zeit verbleiben die Bikes in ihrem warmen, sicheren Unterstand. In dieser Zeit findet eine Selbstentladung der Batterien statt, und zwar unabhängig vom verwendeten Typ. Einige Motorradbatterien entladen sich pro Monat um rund 10 % ihrer ursprünglichen Kapazität. Steht ein Motorrad mit einer solchen Batterie nun die Wintermonate über unbewegt in der Garage, folgt beim ersten Starten im Frühjahr die böse Überraschung – und nicht bewegt sich.

Verlängert ein Ladegerät die Lebensdauer meiner Batterie?

Moderne Motorradbatterien sind zumeist wartungsfrei, das bedeutet, sie müssen weder mit Wasser noch mit Säure befüllt werden. Dieses Plus an Wartungsfreiheit geht jedoch mit einem verkürzten Lebenszyklus einher. Aktuelle Batterien halten, wenn sie nicht gepflegt werden, nur für rund fünf Jahre. Mit ein wenig Pflege, und dazu gehört auch das regelmäßige Aufladen, kann die Lebensdauer einer Batterie jedoch um einige Jahre verlängert werden. Ein Ladegerät für Motorradbatterien ist also nicht nur ein Schutz vor leeren Batterien zu Saisonstart, sondern auch eine nützliche, lebensverlängernde Maßnahme!

Ich fahre regelmäßig, aber nur kurze Strecken. Brauche ich ein Ladegerät?

Im Kurzstreckenbetrieb hat der Motor keine Chance, eine Batterie vollständig aufzuladen. Es wird durch den Startvorgang und eingeschaltete Verbraucher immer mehr Leistung aus der Batterie abgezogen als durch den Motor wieder eingespeist. In den kalten Monaten kommt zusätzlich noch eine höhere Belastung durch Witterungsumstände hinzu. Somit ist ein Ladegerät eine extrem sinnvolle Anschaffung, wenn das Zweirad nur im Kurzstreckenbetrieb verwendet wird.

Ist ein gutes Ladegerät für Motorradbatterien teuer?

Bei Ladegeräten für Motorradbatterien gilt das gleiche wie bei allen anderen Artikeln auch: Wer billig kauft, kauft doppelt. Vor allem extrem günstige Geräte bieten kaum Funktionen, die auch ungeübten Anwendern den Einsatz eines Ladegerätes ermöglichen. Fehlende Schutzeinrichtungen machen billige Ladegeräte sogar extrem gefährlich, nicht nur für die Batterie, sondern für das gesamte Fahrzeug!
Es muss jedoch nicht immer das Premium-Ladegerät sein. Gute Geräte sind bereits ab 50 Euro im Handel verfügbar. Wichtig sind vor allem regelbare Ladeströme, eine Eignung für das Aufladen von Motorradbatterien sowie Überladungsschutz.
Die von uns auf unserer Seite vorgestellten Ladegeräte zeichnen sich allesamt durch eine hohe Zufriedenheit der Anwender, eine durchweg hohe Qualität und eine einfache Anwendung aus.

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